Lasermarkierer – Laserbeschrifter von BORRIES

Seit 1970 bauen wir Laser-Markiersysteme für industrielle Anwendungen. Unsere langjährige Erfahrung erweiterten wir vor drei Jahren konsequent: mit unserer Markiertechnologie mittels Laser, ausgelegt für den industriellen Einsatz und die flexible Integration in Fertigungsprozesse. Ihre Lösung für die dauerhafte Beschriftung von Werkstücken und Werkstoffen.

Mit dem BORRIES BLM OEM steht Ihnen eine kompakte Laseranbau- bzw. Integrationseinheit zur Verfügung. Sie kann als

  • OEM-Laser direkt in bestehende Anlagen integriert werden,
  • als Stand-Alone-Lösung eingesetzt werden
  • oder Bestandteil einer Komplettlösung inklusive Vorrichtung und Sicherheitstechnik sein.

Unsere Lasermarkiersysteme bieten für nahezu alle Materialien und Anwendungsbereiche eine passende Lösung. Es können verschiedene Codes (wie zum Beispiel Barcode, DataMatrix- oder QR-Codes) und Zeichen auf Materialien wie Aluminium, Stahl, Kunststoff, Guss und Folie markiert werden. Dabei bewegt sich der Laserstrahl durch ein Spiegelsystem über das Werkstück und wird präzise gesteuert, um Zahlen, Buchstaben, Grafiken und Barcodes zu markieren. Zur Kennzeichnung von Bauteilen, Metallschildern, Folien und vielem mehr.

Die Auswahl des optimalen Systems erfolgt stets anwendungsbezogen – unter Berücksichtigung von Materialeigenschaften, Taktzeitanforderungen und Budgetrahmen.
Alle Markierungslaser erfüllen die Anforderungen der funktionalen Sicherheit und sind gemäß EN ISO 13849 ausgelegt. Integrierte, zertifizierte Safety-Konzepte gewährleisten Performance Level PLe, Kategorie 4, und sorgen damit für ein Höchstmaß an Anlagen- und Bedienersicherheit.
Das Lasersystem ist für eine prozesssichere Integration ausgelegt. Gängige Industrieschnittstellen – beispielsweise Ethernet oder Profinet – sowie eine Feldbus-Anbindung an die SPS ermöglichen die zuverlässige Kommunikation mit der übergeordneten Steuerung.
Die notwendige Sicherheitstechnik für den industriellen Einsatz ist dabei von Anfang an berücksichtigt und so ausgeführt, dass der Laser einfach in das bestehende Sicherheitskonzept des Kunden integriert werden kann. Die Gesamtverantwortung für die Anlagensicherheit verbleibt – wie bei OEM-Lösungen üblich – beim Anlagenhersteller bzw. Betreiber.
Optional bieten wir applikationsspezifische Schutzlösungen an, beispielsweise wechselbare, bauteilberührende Schutz-Tuben, die den Laserstrahl während der Beschriftung gezielt von der Umgebung isolieren. Diese Lösungen erleichtern die Einbindung in bestehende Anlagenlayouts und Sicherheitskonzepte.

Ergänzend zu unseren OEM-Lasern realisieren wir auf Wunsch auch komplette Markierarbeitsplätze oder Anlagenlösungen – für Kunden, die keine reine Integrationseinheit, sondern eine schlüsselfertige Markierlösung benötigen. Unsere Laser-Markier-System erfüllt die Laser-Klasse 1 dank spezieller Schutzmaßnahmen gemäß aktuellen Richtlinien und Normen.
Dazu gehört der sichere Beschriftungsprozess, indem das Werkstück automatisch positioniert und durch eine Schutzeinrichtung während des Markiervorgangs gesichert wird. Entstehende Gase und Stäube werden abgesaugt.
Unser Ziel ist es nicht, einen Laser bereitzustellen, sondern gemeinsam mit Ihnen einen technisch sinnvollen, wirtschaftlichen und zukunftsfähigen Markierprozess zu entwickeln.

Sprechen Sie mit uns, wenn Sie einen durchdachte Laser-Markierlösung in Ihren Prozess integrieren möchten.

PDF Technisches Datenblatt Beschriftungslaser BLM OEM

Lasermarkierer
Lasermarkierer
Detailansicht eines Laserbeschrifters
Lasermarkiersystem
Innenansicht Markierungslaser

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Nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt zu uns auf!

In dieser Case Study stellen wir Ihnen den Lasermarkierer für Folienschilder eines Kunden aus dem Automobilbereich vor:
Beim Laserbeschriften wird der Faserlaserstrahl über ein Galvospiegelsystem (X- und Y-Achse) auf die Folie gelenkt. Ein Planfeldobjektiv fokussiert den Strahl auf die Oberfläche, wodurch die Hitze des Lasers eine kontrastreiche Gravur auf der Deckschicht der Folie erzeugt. Die beschrifteten Schilder werden mit einem motorisch betätigten Schneidmesser abgeschnitten und in den Auffangbehälter ausgeworfen
Da der Laser im unsichtbaren Spektralbereich bei 1064 nm (nahes Infrarot) arbeitet, muss während der Schreibzeit die Schutzeinrichtung elektrisch verriegelt sein. Die Ablage für die Schilder ist außerhalb dieser Schutzeinrichtung montiert. Eine Beobachtung des Markier-Vorgangs ist durch die Sicherheitsglasscheibe möglich.
Die Lasereinheit gehört zur Gefährdungsklasse 4, da sie aufgrund der hohen Laserleistung potenziell gefährliche Strahlung abgeben könnte. Erst durch die spezielle Schutzumhausung sowie integrierte Sicherheitsschalter und -steuerungen wird der Betrieb auf Gefährdungsklasse 1 reduziert.

Wie funktioniert Lasermarkierungstechnologie?

Lasermarkierungstechnologie nutzt einen hochenergetischen Laserstrahl, um dauerhafte Markierungen auf verschiedenen Materialien zu erzeugen. Der Laserstrahl interagiert mit der Oberfläche des Materials und verursacht eine Änderung, die als Markierung sichtbar wird. Diese präzise Methode ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen in verschiedenen Branchen, von der Automobilindustrie bis zur Medizintechnik.

Welche Vorteile bietet die Lasermarkierung im Vergleich zu anderen Kennzeichnungsmethoden?

Zu den Vorteilen der Lasermarkierung gehören hohe Präzision, Haltbarkeit der Markierungen, berührungslose Kennzeichnung und hohe Geschwindigkeit im Vergleich zu traditionellen Kennzeichnungsmethoden. Diese Vorteile machen sie ideal für Anwendungen, bei denen Qualität und Effizienz entscheidend sind, wie etwa die Produktverfolgung in der Lebensmittelverpackungsindustrie.

Welche Branchen nutzen Lasermarkierungstechnologie am häufigsten?

Branchen wie die Automobilindustrie, Elektronik, Medizin, Luft- und Raumfahrt, Schmuckherstellung und Verpackungsindustrie nutzen häufig Lasermarkierungstechnologie für verschiedene Anwendungen wie Teilekennzeichnung, Seriennummern, Logos und Barcodes. Diese Branchen setzen auf Lasermarkierung für ihre hohe Präzision und Zuverlässigkeit in anspruchsvollen Umgebungen.

Welche Faktoren beeinflussen die Qualität der Lasermarkierung?

Die Qualität der Lasermarkierung wird von Faktoren wie der Leistung des Lasers, der Materialart, der Oberflächenbeschaffenheit, der Fokussierung des Laserstrahls, der Geschwindigkeit und der Ausrichtung des Markierungsprozesses beeinflusst. Eine sorgfältige Berücksichtigung dieser Faktoren ist entscheidend für die Erzielung hochwertiger Markierungen auf verschiedenen Materialien.

Welche Sicherheitsvorkehrungen sind beim Betrieb eines Lasermarkierers zu beachten?

Zu den Sicherheitsvorkehrungen gehören die Verwendung von Schutzbrillen, die Einhaltung der Laserklassifizierung und -richtlinien, die Installation von Notausschaltern, die Schulung des Bedienpersonals und die Einhaltung der Vorschriften zur Laserarbeitssicherheit. Diese Maßnahmen sind unerlässlich, um die Sicherheit des Bedienpersonals und die ordnungsgemäße Funktion des Lasermarkierers zu gewährleisten.

Welche unterschiedlichen Lasermarkierverfahren gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Die unterschiedlichen Lasermarkierverfahren umfassen CO2-Lasermarkierung, Faserlasermarkierung, UV-Lasermarkierung und grüne Lasermarkierung, die sich in ihrem Wellenlängenbereich, ihrer Energieeffizienz und ihren Anwendungsbereichen unterscheiden. Zum Beispiel eignet sich die UV-Lasermarkierung gut für empfindliche Materialien wie Kunststoffe und empfindliche Elektronikkomponenten, während Faserlasermarkierung für hochpräzise und tiefe Markierungen auf Metallen geeignet ist.

Welche Anwendungen haben Lasermarkierer in der Industrie?

Industrielle Anwendungen von Lasermarkierern umfassen Teilekennzeichnung, Produktverfolgung, Seriennummern, Datamatrix-Codes, Logos, Barcodes, Identifikation von Chargennummern und Gravur von Text oder Grafiken. Diese Anwendungen spielen eine wichtige Rolle in der Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und Markenidentität in verschiedenen Branchen.